Therapie für Kinder und Jugendliche

Eine Therapie mit Kindern und Jugendlichen gestaltet sich in der Regel schon dadurch anders, dass sich diese selbst oft gar keinem "Problem" bewusst sind oder sie nicht darüber reden können bzw. wollen. Sie werden meist von anderen Personen aus ihrem Familiensystem zu einer Therapie überredet oder gedrängt, ihre eigene Motivation für eine Therapie hält sich in Grenzen.

 

Umso wichtiger ist es, sehr sensibel auf die Bedürfnisse der Kinder oder Jugendlichen zu reagieren, sie dort abzuholen wo sie stehen und sich in ihrem Tempo zu bewegen.

 

Eine systemische Therapie mit Kindern und Jugendlichen hat den Fokus stets auf die Stärken und Fähigkeiten der jungen Klienten gerichtet und bedient sich eher spielerischen Methoden als Gesprächsangeboten. So können ganz unbemerkt neue Problemlösestrategien entstehen, die Kraft und Vertrauen in die eigenen Ressourcen geben.

Mögliche Anliegen

  • Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Wutausbrüche, Distanzlosigkeit etc.)
  • emotional schwierige Phasen (z.B. Antriebslosigkeit, Zurückgezogenheit, Selbstverletzung)
  • Schulproblematiken
  • Drogen- oder Suchtmittelkonsum
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Unterstützung der elterlichen Kompetenzen
  • Umgang mit traumatischen Erfahrungen
  • Trauerbewältigung
  • Schwierigkeiten in Patchworkfamilien